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Eine Wärmepumpe holt Wärme aus der Umgebung ins Haus. Wir prüfen, ob sie zu Ihrem Gebäude passt, planen die Anlage und bauen sie ein – im Neubau und im Bestand.

Graues Luft-Wasser-Wärmepumpen-Außengerät vor der weiß verputzten Fassade eines modernen Einfamilienhauses, daneben Garagentor, gepflasterte Einfahrt und junge Sträucher

  • Kein Öl und kein Gas im Haus

    Die Wärmepumpe verbrennt vor Ort nichts. Öltank, Brennstoffeinkauf und Abgasleitung für die Heizung entfallen.

  • Heizung und Warmwasser

    Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe versorgt Heizkörper oder Fußbodenheizung und bereitet Ihr Trinkwasser.

  • Auch im Altbau

    Entscheidend ist nicht das Baujahr, sondern die Vorlauftemperatur, die Ihr Haus braucht. Das prüfen wir vor Ort.

  • Zuschuss der KfW

    Für den Tausch einer alten Heizung zahlt die KfW bis zu 70 %, in Einzelfällen bis zu 80 % der förderfähigen Kosten – abhängig von Einkommen, Selbstnutzung und alter Heizung. Vorbehaltlich Bewilligung, kein Rechtsanspruch.

  • Gut mit Photovoltaik

    Mit einer eigenen Solaranlage erzeugen Sie einen Teil des Stroms für die Wärmepumpe selbst.

  • Durchdachter Aufstellort

    Wir planen den Platz für das Außengerät so, dass Abstände und Schall zu Grundstück und Nachbarn passen.

Eine Wärmepumpe arbeitet wie ein Kühlschrank in umgekehrter Richtung. Ein Kältemittel nimmt Wärme aus der Außenluft auf – je nach Anlage auch aus dem Erdreich oder dem Grundwasser. Ein elektrisch betriebener Verdichter hebt diese Wärme auf die Temperatur, die Ihre Heizung braucht.

Der größte Teil der Heizwärme stammt so aus der Umgebung, Strom braucht die Anlage vor allem für den Verdichter. Im Feldtest des Fraunhofer ISE erreichten Luft-Wasser-Wärmepumpen in Ein- bis Dreifamilienhäusern im Mittel eine Jahresarbeitszahl von 3,4 – also rund 3,4 Kilowattstunden Wärme je Kilowattstunde Strom (Quelle: Fraunhofer ISE, Pressemitteilung vom 03.11.2025).

Wir setzen Geräte mit Inverter-Technik ein. Sie passen ihre Leistung an den Wärmebedarf an, statt ständig an- und auszuschalten. Wie effizient Ihre Anlage arbeitet, hängt vor allem von der Vorlauftemperatur ab. Deshalb berechnen wir die Heizlast und prüfen Ihre Heizkörper, bevor wir ein Gerät auswählen.

Wärmepumpen-Außengerät auf hellem Kiesbett an einer weißen Hauswand, eingerahmt von Lebensbäumen und einem Plattenweg

Zur Orientierung, was geprüfte Angebote kosten:

Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus, inklusive EinbauSpanne aus 160 geprüften Angeboten, Mittelwert rund 36.400 € (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, 07/2026). Abhängig von Heizlast, Aufstellort und Arbeiten an Heizkörpern und Elektrik.
21.000–54.000 €

Die Werte sind eine Orientierung und kein Angebot (Quelle: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, Zweiter Check von 160 Angeboten, Stand 07/2026). Ihren Preis nennen wir nach dem Termin vor Ort, schriftlich als Festpreis-Angebot. Eine Förderung ist darin nicht abgezogen; sie wird nur nach Bewilligung durch die KfW ausgezahlt. Alle Preise inklusive Umsatzsteuer.

Die Reihenfolge ist wichtig, damit Ihr Anspruch auf Förderung erhalten bleibt.

  1. Schritt 1: Erstgespräch

    Wir klären am Telefon, wie Sie heute heizen und ob eine Wärmepumpe grundsätzlich in Frage kommt.

  2. Schritt 2: Vor-Ort-Check

    Wir sehen uns Heizraum, Heizkörper, Aufstellort und Zählerschrank an und berechnen die Heizlast Ihres Hauses.

  3. Schritt 3: Angebot

    Sie erhalten ein schriftliches Angebot. Für die Förderung stellen wir die Bestätigung zum Antrag aus.

  4. Schritt 4: Vertrag und Förderantrag

    Wir schließen den Vertrag mit Bedingung für die Förderzusage. Sie stellen den Antrag bei der KfW – wir erklären jeden Schritt.

  5. Schritt 5: Einbau

    Nach Ihrer Förderzusage bauen wir die Wärmepumpe ein, nehmen sie in Betrieb und führen den hydraulischen Abgleich durch.

  6. Schritt 6: Übergabe und Service

    Wir erklären die Bedienung, stellen die Bestätigung für die Auszahlung aus und bleiben für die Wartung da.

Drei Wärmequellen im Vergleich. In den meisten Einfamilienhäusern passt die Luft-Wasser-Wärmepumpe: Sie braucht keine Bohrung und keinen Brunnen. Erdwärme und Grundwasser arbeiten effizienter, kosten aber mehr Erschließung.

Luft, Erde oder Wasser?
Luft-WasserSole-Wasser (Erdwärme)Wasser-Wasser (Grundwasser)
WärmequelleAußenluftErdreich, über Sonden oder FlächenkollektorenGrundwasser, über zwei Brunnen
Effizienz (Jahresarbeitszahl)im Mittel 3,4im Mittel 4,3bis etwa 5
Erschließung zusätzlichkeinerund 8.000 bis 16.000 € für Sonden oder Kollektorenrund 8.000 bis 16.000 € für die Brunnen
PlatzbedarfAußengerät, rund 0,5 bis 1,2 m²Bohrung oder Kollektorfläche im Gartenzwei Brunnen, 10 bis 15 m voneinander entfernt
Behördenin der Regel keine Genehmigung; Lärmrichtwerte geltenBohrungen sind bei der Wasserbehörde anzuzeigenErlaubnis der Wasserbehörde nötig
GeräuschAußengerät hörbar – Aufstellort planenkaum hörbarkaum hörbar

Effizienz: Mittelwerte aus dem Feldtest des Fraunhofer ISE (2025); Wasser-Wasser, Erschließungskosten und Platzbedarf laut co2online, Stand 09/2026. Durchschnittswerte für Einfamilienhäuser – was bei Ihnen passt, klären wir beim Termin vor Ort.

Eine erste Einschätzung von Heizkosten und möglicher Förderung. Unverbindlich, mit allen Annahmen offengelegt.

Frage 1 von 9

Wie groß ist die Wohnfläche?

140 m²
50 m²400 m²

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nimmt Wärme aus der Umgebung auf – meist aus der Außenluft, seltener aus dem Erdreich oder dem Grundwasser. Ein Kältemittel transportiert diese Wärme, ein elektrisch betriebener Verdichter hebt sie auf die Temperatur, die Ihre Heizung braucht. So entstehen Heizwärme und warmes Trinkwasser.

Was spricht für eine Wärmepumpe?

  • Sie verbrennt vor Ort weder Öl noch Gas. Tank, Brennstoffeinkauf und Abgasleitung für die Heizung entfallen.
  • Ein großer Teil der Heizwärme stammt aus der Umgebung. Im Feldtest des Fraunhofer ISE erzeugten Luft-Wasser-Wärmepumpen im Mittel rund 3,4 Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom.
  • Sie lässt sich gut mit einer Photovoltaikanlage kombinieren.
  • Für den Tausch einer alten Heizung gibt es einen Zuschuss der KfW, vorbehaltlich Bewilligung.

Funktioniert eine Wärmepumpe auch in einem älteren Haus?

In vielen Fällen ja. Im Feldtest des Fraunhofer ISE hing die Effizienz der Wärmepumpen nicht vom Baujahr der Häuser ab. Entscheidend ist, welche Vorlauftemperatur Ihre Heizung an kalten Tagen braucht. Das hängt von Heizlast, Dämmung und Größe der Heizkörper ab. Wir prüfen das vor Ort und sagen Ihnen offen, ob einzelne Heizkörper getauscht werden sollten.

Ausführlich: Wärmepumpe im Altbau – reichen meine Heizkörper?

Brauche ich eine Fußbodenheizung?

Nein. Eine Fußbodenheizung kommt mit niedrigen Vorlauftemperaturen aus und ist deshalb günstig für eine Wärmepumpe. Viele Häuser lassen sich aber auch mit Heizkörpern gut beheizen, manchmal nach dem Tausch einzelner Heizkörper. Das klären wir beim Termin vor Ort.

Was kostet eine Wärmepumpe?

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus samt Einbau nennt die Verbraucherzentrale einen Durchschnitt von rund 36.000 €; Angebote lagen 2024 zwischen 20.000 und 63.000 € (Quelle: co2online, Stand 09/2026). Ihr Preis hängt von der Art der Wärmepumpe, der Heizlast Ihres Hauses, dem Aufstellort und den nötigen Arbeiten an Heizkörpern, Warmwasser und Elektrik ab. Ihren genauen Preis nennen wir nach dem Termin vor Ort. Eine Förderung kann die Kosten senken, wird aber erst nach Bewilligung ausgezahlt.

Was der Betrieb im Jahr kostet, steht in unserem Ratgeber Betriebskosten einer Wärmepumpe.

Gibt es eine Förderung für Wärmepumpen?

Ja. Die KfW zahlt beim Tausch einer alten Heizung gegen eine Wärmepumpe einen Zuschuss von bis zu 70 % der förderfähigen Kosten, in Einzelfällen bis zu 80 %. Wie hoch er bei Ihnen ausfällt, hängt davon ab, ob Sie selbst im Haus wohnen, welche Heizung Sie ersetzen und wie hoch Ihr Haushaltseinkommen ist. Alle Bausteine erklären wir auf unserer Seite Förderung. Stand: Oktober 2026, vorbehaltlich Bewilligung; ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Wie lange hält eine Wärmepumpe?

Das hängt vom Gerät, von der Auslegung und von der Wartung ab. Eine richtig dimensionierte Anlage, die nicht ständig an- und ausschaltet, arbeitet länger zuverlässig. Deshalb berechnen wir die Heizlast vor dem Angebot und empfehlen eine regelmäßige Wartung.

Bauen Sie die alte Heizung aus?

Auf Wunsch übernehmen wir Ausbau und Entsorgung der alten Öl- oder Gasheizung. Das steht dann als eigene Position in unserem Angebot.

Wie laut ist eine Wärmepumpe – und was gilt gegenüber den Nachbarn?

Hörbar ist vor allem das Außengerät mit Ventilator und Verdichter. Rechtlich zählt nicht der Abstand zur Grenze, sondern der Schallpegel vor dem nächsten Fenster der Nachbarn. Die TA Lärm setzt dort Richtwerte: in allgemeinen Wohngebieten 55 dB(A) am Tag und 40 dB(A) in der Nacht (22 bis 6 Uhr), in reinen Wohngebieten 50 und 35 dB(A) (Immissionsrichtwerte, Land Berlin).

Wir wählen den Aufstellort so, dass diese Werte sicher eingehalten werden: mit genug Abstand zu Fenstern, nicht in Ecken oder Nischen, die den Schall zurückwerfen, und bei Bedarf mit leiserem Nachtbetrieb oder Schallschutzhaube.

Welchen Abstand zur Grundstücksgrenze braucht eine Wärmepumpe?

In Berlin und Brandenburg darf eine Wärmepumpe ohne eigene Abstandsfläche nahe der Grundstücksgrenze stehen, wenn sie samt Fundament und Einhausung höchstens 2 Meter hoch ist und je Grundstücksgrenze höchstens 3 Meter lang (§ 6 Bauordnung Berlin, § 6 Brandenburgische Bauordnung). Das erfüllen übliche Geräte für Einfamilienhäuser.

Eine Baugenehmigung braucht eine Wärmepumpe am Ein- oder Zweifamilienhaus in der Regel nicht. Ausnahmen können etwa Denkmalschutz oder Vorgaben im Bebauungsplan sein – das klären wir vor dem Angebot. Unabhängig vom Abstand gelten die Lärmrichtwerte gegenüber den Nachbarn.

Wir prüfen Heizlast, Heizkörper und Aufstellort und sagen Ihnen offen, was nötig ist.

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